Was bewegt die Community?
Hier teilen wir Themen, Anliegen und Entwicklungen aus der Community und unserem Netzwerk. Wir machen sichtbar, was gerade wichtig ist, schaffen Öffentlichkeit für Stimmen aus der Community und teilen ausgewählte Neuigkeiten unserer Kooperationspartnerschaften.

Cambridge brauchte ein Symbol. Jason Arday brauchte Schutz.
Zur öffentlichen Demontage eines afrodiasporischen, autistischen und behinderten Wissenschaftlers
Cambridge feierte Jason Arday als Symbol für Diversität und gesellschaftlichen Aufstieg. Als Vorwürfe gegen ihn laut wurden, folgte eine rassistische und ableistische öffentliche Demontage, die weit über eine sachliche Prüfung seiner wissenschaftlichen Arbeit hinausging. B.R.A.V.E. bezieht Stellung zur Verantwortung der Universität, zur Rolle der Medien und zu einer Kampagne, die den Menschen hinter der öffentlichen Figur aus dem Blick verlor.
Deren Anspruch auf jeden Raum ist das Problem.
Wenn selbst ein paar Stunden zu viel verlangt sind
Ein Feriennachmittag für afrodiasporische Kinder wurde durch rassistische Hetze und Gewaltandrohungen verhindert. Was als Safer Space gedacht war, wurde zur angeblichen Diskriminierung weißer Menschen umgedeutet. B.R.A.V.E. bezieht Stellung zu einer Gesellschaft, die afrodiasporischen Menschen selbst wenige geschützte Stunden nicht zugestehen will.

AKTUELL IM FOKUS
Familie fordert unabhängige Aufarbeitung nach dem Tod des 14-jährigen Mexx Bernardo
Am 26. Juni 2026 verunglückte der 14-jährige Mexx Bernardo am Badesee Echtz in Düren. Drei Tage später wurde er tot aufgefunden. Die Todesursache ist nach Angaben seiner Familie weiterhin ungeklärt.
Seine Familie erhebt Fragen zum bisherigen Umgang mit Zeugenaussagen und zur Aufarbeitung des Geschehens. Nach der Beerdigung wurde die Familie zudem Ziel von Drohungen und rassistischen Anfeindungen.
Die Familie hat sich an B.R.A.V.E. gewandt, weil sie Öffentlichkeit für den Fall und ihr Anliegen nach einer unabhängigen und transparenten Aufarbeitung schaffen möchte.