Gemeinsam mehr bewegen.
B.R.A.V.E. entsteht nicht isoliert. Wir arbeiten mit Vereinen, Initiativen und Einrichtungen zusammen, die auf unterschiedliche Weise Räume schaffen, Wissen teilen und Communityarbeit stärken. Hier stellen wir einige unserer Kooperationspartner und gemeinsame Projekte vor.

deepower e.V.
deepower e. V. schafft in Köln Bildungs-, Empowerment- und Beteiligungsräume und setzt Projekte gegen Diskriminierung und gesellschaftliche Benachteiligung um. Im Mittelpunkt stehen dabei insbesondere die Stärkung von Menschen mit Rassismuserfahrungen, politische und gesellschaftliche Teilhabe sowie selbstbestimmte Perspektiven.
Rap-Workshop mit Skuff Barby
Gemeinsam mit Rapperin Skuff Barby und Produzent Jaromyr (Loy Beatz) entwickeln Schwarze Mädchen und junge Frauen ab 13 Jahren ihren eigenen Song – von der ersten Idee bis zur Aufnahme. Im Mittelpunkt stehen Stimme, Ausdruck, Selbstbestimmung und die Erfahrung, mit den eigenen Themen gehört zu werden.
26.09.2026 · 13–18 Uhr · Ottmar-Pohl-Platz 3a, Köln
Anmeldung: info@deepower.info

FilmInitiativ e.V.
FilmInitiativ Köln e. V. besteht seit 1988 und setzt sich mit Filmreihen, Vorträgen und Seminaren dafür ein, Filmkunst sichtbar zu machen und politische Diskussionen anzuregen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Filmen und Perspektiven, die im kommerziellen Kinoprogramm oft wenig Raum bekommen – insbesondere dem zeitgenössischen afrikanischen Filmschaffen.
Vom 17. bis 27. September 2026 veranstaltet FilmInitiativ das 23. Afrika Film Festival Köln. Das Programm umfasst Spiel-, Kurz- und Dokumentarfilme sowie Panel-Talks, Kinder- und Jugendangebote und weitere Begleitveranstaltungen.

OYA MÜLLEM
OYA Müllem ist ein offenes Nachbarschaftscafé und ein queerer Space in Köln-Mülheim – ein Ort für Begegnung, Austausch und unterschiedliche Communities.
Gerade diese Offenheit macht das OYA für B.R.A.V.E. zu einem wichtigen Kooperationspartner. Denn ein Raum für alle zu sein bedeutet nicht, unterschiedliche Bedarfe unsichtbar zu machen. Es kann auch bedeuten, bewusst Platz zu schaffen, wenn Communities diesen brauchen.
Im vergangenen Jahr hat das OYA immer wieder seine Türen für afrodiasporische Veranstaltungen, Begegnungen und Communityformate geöffnet. Damit bietet es unserer Community Raum, ohne sich selbst als ausschließlich afrodiasporischen oder Schwarzen Space zu verstehen.
Wir schätzen das OYA deshalb als einen Ort, an dem unterschiedliche Menschen zusammenkommen können und gleichzeitig Raum für spezifische Communitybedarfe entstehen darf.
Im Oktober findet dort unser Format „Unsere Stimmen. Unsere Geschichten.“ statt.
(Das Foto entstand bei einer Kwanzaa-Veranstaltung im OYA Müllem im Dezember 2025.)